Der Frust über die zunehmende Ausländerfeindlichkeit im Land und vor allem im Parkstadion war der Auslöser. 1992 setzten sich eine Handvoll Schalker zusammen und diskutierte über Lösungen. Schnell war die Idee geboren, eine Aktion „Schalker gegen Rassismus“ zu starten.
Erste Aktionen bestanden aus dem Verteilen von Flugblättern, auf denen sich Spieler und Trainer gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit aussprachen. Was damals so klein anfing, ist heute mit gut 420 Mitgliedern der zweitgrößte Schalke-Fanclub im Dachverband der Schalker Fan-Clubs.
Mittlerweile heißt der Verein nicht mehr "Schalker gegen Rassismus“, sondern Schalker Fan-Initiative, ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein und Träger der freien Jugendhilfe. Die Aufgabe der Fan-Initiative ist es, Fans bundes- und europaweit zu vernetzen und durch Fanprojekte Vorurteile abzubauen und die Interessen von Fans zu wahren.
Seit April 2006 ist Dr. Susanne Franke die Vorsitzende der Fan-Initiative. Beispiele der Arbeit aus den vergangenen Jahren sind das Jugend-Theaterprojekt "RepuBlick auf Schalke", die FARE-Aktionswochen (zuletzt mit der Straßenbahn-Aktion “UNSERE U-Bahn fährt zum Stadion“), die Teilnahme an der antirassistischen Fan-WM "Mondiali Antirazzisti" oder die Herausgabe des Fanzines "Schalke Unser".