GAZPROM Germania unterstützt auch in diesem Jahr den Bundescup „Spielend Russisch lernen“, ein Projekt des Deutsch-Russischen Forums. Forums-Projektleiterin Anja Kretzer stellte sich den Fragen von GAZPROM und gab im Interview Auskunft zu der Initiative.
Frau Kretzer, wie im vergangenen Jahr plant das Deutsch-Russische Forum das Projekt „Spielend Russisch lernen“. Wie kam es zu dieser Idee?
Anja Kretzer: Die Idee zu „Spielend Russisch lernen“ ist vor zwei Jahren entstanden. Eines der Ziele des Deutsch-Russischen Forums ist es, auf das Schulfach Russisch an deutschen Schulen aufmerksam zu machen. Mit unserem Engagement wollen wir auch Jugendliche erreichen, die mit der Sprache bislang nichts zu tun haben. Die Kombination von Russisch und Fußball ist dabei sehr hilfreich.
Wie lief der Wettbewerb denn im vergangenen Jahr?
Anja Kretzer: 2007 hat das Forum mit Unterstützung von GAZPROM Germania und weiteren Förderern den Wettbewerb „Spielend Russisch lernen – Russischlernen spielen“ als Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin durchgeführt. Die Reaktionen der rund 1500 jugendlichen Teilnehmer sowie der Lehrer waren sehr positiv. Das hat uns zu mehr ermutigt: Der Bundescup 2008 findet im gesamten Bundesgebiet statt - von Schleswig-Holstein bis nach Bayern.
Nach welchen Regeln wird gespielt?
Anja Kretzer: Grundlage ist das Brettspiel ¡New Amici!. Dazu haben wir spezielle Regeln entwickelt. Dieses Spiel ist auch für Anfänger geeignet. Bei „Spielend Russisch lernen“ bilden deshalb jeweils zwei Jugendliche ab 14 Jahren eine Gemischte Mannschaft: Während der eine Partner Russisch lernt, hat der andere keine Kenntnisse der Sprache.
Wie kann man sich für das Finale qualifizieren?
Anja Kretzer: Bis zum 20. Juni gab es an rund 280 Schulen die erste Etappe, die Schulinterne Runde. Daran haben mehr als 5700 Schüler teilgenommen. Alle Schulsieger sind zu einer Regionalen Runde eingeladen, die bis Mitte November an 29 Orten in ganz Deutschland ausgetragen werden. Alle Siegermannschaften aus diesen Runden werden schließlich Anfang Dezember „auf Schalke“ in Gelsenkirchen das große Finale des Bundescup 2008 „Spielend Russisch lernen“ bestreiten. Zum Finalprogramm gehört auch das Live-Erlebnis eines FC Schalke 04 - Spiels.
Neben den Förderern, wie GAZPROM Germania, gibt es in diesem Jahr auch Schirmherren. Wer hat diese Aufgabe übernommen?
Anja Kretzer: Es hat uns besonders gefreut, dass in 12 Bundesländern die jeweiligen Kultus- oder Bildungsministerinnen und –minister die Schirmherrschaft übernommen haben. Drei der Schirmherren werden sogar zu einer Regionalen Runde in ihrem Bundesland kommen und sich über den Erfolg der Initiative ein eigenes Bild machen. Diese politisch hochrangige Unterstützung von „Spielend Russisch lernen“ wissen wir sehr zu schätzen.
Die erste Regionale Runde fand in Essen statt. Wie haben Sie den Auftakt erlebt?
Anja Kretzer: Im Gymnasium Essen-Überruhr gab es einige gute Mannschaften, die sich einen „harten Kampf“ um den Finaleinzug geliefert haben. Besonders gefreut hat mich die Unterstützung durch Olaf Thon, der nicht nur die Sieger geehrt, sondern auch ein taktisches Fußball-Training geleitet hat. Seine lockere und humorvolle Art kam bei den Schülern in Essen sehr gut an und wird der ganzen Schule sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Mehr Informationen zum Bundescup „Spielend Russisch lernen“ gibt es im Internet unter www.spielendrussisch.de.