Nach dem Gewinn des UEFA-Pokals 2008 haben die Spieler des FC Zenit St. Petersburg dank einer spielerisch starken Leistung zum ersten Mal den UEFA-Superpokal gewonnen. Pavel Pogrebnyak in der ersten und Neuzugang Danny Miguek in der zweiten Halbzeit sicherten dem russischen Meister in Monaco gegen Champions League-Gewinner Manchester United den Sieg.
Für den Verein aus der nördlichsten Millionenstadt der Welt war es schon der dritte große Triumph innerhalb eines Jahres. Nach dem Gewinn des russischen Meistertitels und dem Sieg im UEFA-Pokal-Finale gegen die Glasgow Rangers gelang der Mannschaft von Trainer Dick Advocaat nun der dritte große Wurf. Eine Minute vor der Pause köpfte Pavel Pogrebnyak Zenit in Führung.
Ein Neuzugang trifft zum 2:0
Danny, der zum Spieler des Spiels ernannt wurde, schoss bei seinem Debüt für das russische Team in der 59. Minute das 2:0. Nemanja Vidić gelang für United lediglich der Anschlusstreffer. Paul Scholes wurde kurz vor Schluss vom Platz gestellt. Vor der ersten UEFA-Champions-League-Saison der Vereinsgeschichte holte Zenit eine weitere Trophäe und tankte neues Selbstbewusstsein.
Schon in der siebten Minute hatte Pogrebnyak das 1:0 machen können, doch nach einer Flanke von rechts durch Aleksandr Anyukov verfehlte der Zenit-Stürmer das Tor knapp. In der Folgezeit verfehlten die Petersburger mit Fernschüssen das Ziel - Anatoliy Tymoshchuk und Alejandro Dominguez nahmen nicht genau genug Maß und auf der Gegenseite verfehlte Carlos Tévez das Ziel ebenfalls mit einem Schuss aus der Distanz.
Pogrebnyak trifft per Kopf
Kurz vor der Pause war Manchesters Torwart jedoch machtlos. Igor Denisov verlängerte Dominguez' Ecke von der linken Seite auf Pogrebnyak, der einmal mehr seine Torjäger-Qualitäten bewies, die ihn in der letzten UEFA-Pokal-Saison zum erfolgreichsten Schützen des Wettbewerbs gemacht hatten.
Aus wenigen Metern nutzte er die Chance und köpfte das Leder ins Tor. Der portugiesische Nationalspieler Danny machte sich bereits in seinem ersten Spiel für Zenit bezahlt, zog an Rio Ferdinand vorbei und ließ Edwin van der Sar keine Chance.