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Zu Gast bei GAZPROM

Der FC Schalke auf Reisen

Neben einigen Pressevertretern, dem Vorstand von Schalke 04, Vertretern des Schalker Fan-Club-Verbands folgten auch Lincoln, Mirko Slomka und Andreas Müller der Einladung von Gazprom nach Russland. Während der Kurzreise vom 23. bis 25. März wurden unter anderem die Städte Yamburg, Moskau und St. Petersburg besucht.

Deutsch-Russische Freundschaft

Im Vordergrund dieser Reise stand die deutsch-russische Freundschaft zwischen Gazprom, Schalke und Zenit St. Petersburg. Gleich nach der Ankunft am Freitag, 23.03.2007 um 7.00 Uhr in Moskau, ging es mit einem Charterflug der „Gazpromavia“ weiter nach Yamburg.

Hier wurde die Produktionsstätte der OOO „Yamburggazdobycha“, Bohranlage Nr. 956 besichtigt. Bei milden minus 4 Grad konnte dem einen oder anderen schon etwas kalt werden. Doch bei so schöner Aussicht und dem interessanten Umfeld war die Stimmung alles andere als kühl. Um sich warm zu halten, gab Lincoln auf dem Gelände noch eine kleine Kostprobe seines Könnens. 

Lincoln konnte es nicht lassen

Highlight des Aufenthalts war die Besichtigung der Schaltzentrale von Gazprom. Hier wurde den Gästen vor Augen geführt, welche Logistik notwendig ist, um Erdgas in sieben Tagen von Sibirien nach Deutschland zu befördern. „Das ist eine superinteressante Erfahrung“ kommentierte Manager Andreas Müller die ersten Eindrücke Russlands. In Yamburg, einer Stadt mit rund 10.000 Einwohnern, in der überwiegend Mitarbeiter von Gazprom wohnen, platzte die Reisegruppe unangekündigt in eine Sportstätte. Neben Sergej Fursenko, Präsident von Zenit St. Peterburg, dessen Chef-Trainer Dick Advocaat und Routinier Oleyxandr Gorshokov nahm auch Lincoln an einem spontanen Freundschaftsspiel gegen die Betriebssport-Mannschaft teil. An dieses einmalige Erlebnis werden sich die Mitarbeiter von Gazprom sicher noch lange erinnern.

Kerzen für den Titeltraum

Beim Besuch, in der nördlichsten aus Stein gebauten Kirche der Welt, wurde von Andreas Müller, Mirko Slomka und Lincoln gemeinsam eine Kerze angezündet. „Einer muss die Aufgabe für Charly weiterführen. Und ihr wisst ja alle, wofür das ist. kommentierte der Manager.      

In St. Petersburg konnte sich die Schalker Delegation voll und ganz auf die Partie der deutschen Nationalelf in Tschechien konzentrieren. Der Doppelpack von Kevin Kuranyi wurde dann mit dem einen oder anderen Glas Wodka gefeiert. Doch zum Ausschlafen kamen die Reisenden nicht, sonntagfrüh stand eine Stadtrundfahrt durch St. Petersburg auf dem Programm. Gegen Mittag besuchten die Schalker den Partnerclub „Zenit St. Petersburg“. Das Kirow-Stadion von Zenit soll in den nächsten Jahren durch eine neue Arena ersetzt werden, hierbei steht der FC Schalke 04 seinem Partnerverein beratend zur Seite. Um 17 Uhr war die Abenteuerreise Russland für die Schalker dann beendet und es ging mit dem Flieger voller neuer, schöner Eindrücke zurück in die Heimat. 

O-Töne

Rolf Rojek über St. Petersburg: „Die Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt mit all ihren historischen Bauten hat mich so fasziniert, dass ich sicherlich nicht zum letzten Mal hier war.“

Mirko Slomka: „Sibirien, die Kälte, die faszinierende Landschaft und nicht zuletzt die Gastfreundschaft der Russen, haben mich sehr beeindruckt.“

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