Schalkes Maskottchen Erwin hat sich gut geschlagen bei der "deutschen Weltpremiere" in Berlin, als beim großen Fußballwochenende "Tor in Berlin" das Maskottchenrennen anstand. Den genauen Platz hat niemand notiert, denn schließlich ging es im Stadion "Wrangelnitze" in Kreuzberg um den Spaß und nicht um den Titel. Doch auf den letzten Platz ist Erwin nicht gekommen.
"Es waren auf jeden Fall noch einige Teilnehmer hinter mir", stellte ein völlig ausgelaugter Erwin fest, freute sich aber sehr über den Zuspruch seiner Fans. Gerade erst durchs Ziel gelaufen, kamen schon die ersten Anhänger des königsblauen Maskottchens auf ihn zu und wollten Fotos und Autogramme.
Beim traditionellen Saisonrückblick von 11 Freunde, dem Magazin für Fußball-Kultur, gab es viele Höhepunkte, doch das Maskottchenrennen war der Hingucker für die zahlreichen Fans.
Am Ende setzte sich das Maskottchen des SC Paderborn 07 durch - als Vorbote des Zweitliga-Aufstieges gewann "Holli", die Maus aus Ostwestfalen, das Rennen. Erwin landete aufopferungsvoll kämpfend auf einem der folgenden Ränge.
Das Rennen hatte den Maskottchen alles abverlangt. Es ging über eine Distanz von 200 Metern, den Fußballplatz zweimal entlang. Dabei standen allerdings zwei "Hürden" im Weg. Zum einen ein langer mit Luft aufgeblasener Schlauch und zum anderen eine Kinder-Hüpfburg. "Es war ein tolles Erlebnis, wenn auch sehr anstrengend", stellte unser Maskottchen fest. Die Kinderhüpfburg sah eigentlich ganz einfach aus, stellte sich aber für alle Beteiligten als große Herausforderung dar. Trotz dieser und weiterer Herausforderungen meisterte Erwin den Parcours zur vollen Zufriedenheit der anwesenden Schalke-Fans.