Die Gazprom Germania GmbH initiierte das im Rahmen der Initiative „Gib Gas gegen Gewalt“ vollzogene Benefizspiel des deutschen Vizemeisters im Stadion Magdeburg. Am 19. Januar trafen die beiden Traditionsvereine aufeinander und trennten sich nach einem unterhaltsamen und temporeichen Spiel mit 1:1 unentschieden.
Wie schon zuvor in Dresden stand dabei im Mittelpunkt, die so wichtigen finanziellen Mittel für die alltägliche Sozialarbeit im Bereich der Gewaltprävention zu erspielen. Eine Besonderheit bei diesem Spiel belegte Tatsache, dass sowohl Projekte in Magdeburg, als auch Projekte in der Heimat des FC Schalke 04 gefördert wurden und noch immer werden.
Insgesamt erspielte das mit insgesamt über 20.000 Zuschauern besuchte Spiel einen sechsstelligen Betrag. Ein Teil der Einnahmen ermöglicht den Fanbetreuern des 1. FCM eine zweijährige Festanstellung, damit Sie ihre wertvolle Arbeit, gerade im Bereich der Gewaltbekämpfung, effektiv fortsetzen können. Weiterhin werden Einnahmen dazu genutzt, die räumlichen Voraussetzungen für das Fanprojekt des 1. FC Magdeburg zu schaffen. Das sogenannte „Fanhaus“ soll dabei als friedliche Fananlaufstelle für Jugendliche in Magdeburg dienen. Für den Präsidenten des 1. FC Magdeburg ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Wir sind stolz, dass die Gazprom Germania GmbH diese Arbeit nicht nur würdigt, sondern uns im Sinne einer Ausweitung und Professionalisierung unterstützt und sich den 1. FC Magdeburg als Gegner für das Benefizspiel ausgesucht hat.“
Der dritte Begünstigte dieses Spieles war das „Problemlotsenprogramm“ des Fußballverbandes Westfalen, welches Bereits seit dem Jahr 2001 wichtige gewaltpräventive Arbeit im Jugend- und Amateurfußball in Westfalen leistet und durch dieses Spiel definitiv fortgesetzt werden konnte.
Die über zweieinhalbstündige Dauerparty der Zuschauer im Stadion zu Magdeburg wurde kurzzeitig getrübt durch das unbeirrbare Auftreten von etwa 40 bis 50 Randalierern, die während und nach dem Spiel versuchten der Veranstaltung ihren Stempel aufzudrücken. Diese Szenen verdeutlichten nochmals, wie wichtig es ist die begünstigten Präventivmaßnahmen zu fördern, um diesen Entwicklungen so früh wie nur möglich entgegenzuwirken. Und genaue dieses Ziel verfolgt die Initiative Gib Gas gegen Gewalt!“
Weitere Stimmen:
Burkhard Woelki – Pressesprecher der Gazprom Germania:
„Mit diesem Spiel haben wir die bereits in Dresden gestartete Initiative „Gib Gas gegen Gewalt“ fortgesetzt. Ziel dieser Initiative ist es immer einen nachhaltigen Mehrwert für gewaltpräventive Sozialarbeit im Fußball zu generieren. Mit diesem Spiel konnten wir sowohl hier in Magdeburg, als auch in der Heimat unseres Partners, dem FC Schalke 04, helfen.“
Hermann Korfmacher – 1. Vizepräsident DFB und Präsident Fußballverband Westfalen :
„Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen ist sehr froh mit seinem Problemlotsen-Projekt in das Freundschaftsspiel zwischen Magdeburg und Schalke 04 eingebunden zu sein. Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Beteiligten, dass es möglich ist, einen Teil aus den Erträgen des Spiels zur Finanzierung unseres Gewalt-Prävention-Programms zur Verfügung zu stellen. Hier wird beispielhaft die Verzahnung von Liga und Landesverbänden zum Vorteil der Vereine und Menschen an der Basis praktiziert. Mit den Mitteln werden wir weiterhelfen das Thema Gewaltprävention – gerade auch auf den Sportplätzen in den unteren Ligen – präsenter in die Köpfe der Menschen zu projizieren und dazu beitragen, dass der Fußball und seine Integrationskraft in den Vordergrund gerückt werden….
Josef Schnusenberg – Präsident des FC Schalke 04:
„Wir dürfen der Gewalt im Fußball keinen Spielraum lassen, dafür steht der FC Schalke 04 seit Jahren ein. Deswegen begrüßen wir die Initiative unseres Partners Gazprom und unterstützen sie gern.“