"Ich bin der Julian und komme aus Langenfeld!" Mit diesen Worten beginnt das Bewerbungsvideo von Julian Kerl, dem Ultimativen Schalke-Fan von GAZPROM zum Spiel gegen Bayer Leverkusen. Doch der Zwölfjährige ist nicht irgendein Fan. Julian ist der "größte Christian-Pander-Fan, den es gibt."
Wie zu jedem Heimspiel in dieser Saison stellt GAZPROM auch bei der Partie gegen Bayer Leverkusen einen Ultimativen Schalke-Fan vor. Der Gewinner erhält ein exklusives Fotoshooting und mit seinem Bild einen Platz in der GAZPROM-Anzeige im Schalker Kreisel. Und am Ende der Saison warten ganz besondere Preise auf die Sieger der Aktion. Gegen Bayer Leverkusen ist Julian Kerl das "GAZPROM-Gesicht" des Spieltages.
Alles begann im eigenen Garten
Julian kickt bei TuSpo Richrath in der D1-Jugend und ist dort als Linksfuß im Mittelfeld unterwegs. Schon als "Furzknoten" hat er mit dem Fußballspielen angefangen. Zusammen mit seinem Bruder im Garten, später dann auf dem Sportplatz. Dort kämpft er heute um jeden Ball, genau "wie mein Vorbild Christian Pander". Denn Julian hat ein klares Ziel vor Augen. "Ich will in die Nationalmannschaft und daran hindert mich auch keine Verletzung", sagt er und ergänzt, "wie bei meinem Vorbild Christian Pander".
Beim Fotoshooting von GAZPROM in der Arena war es dann endlich so weit. Julian Kerl traf sein Vorbild Christian Pander und das Kribbeln im Bauch war schon enorm. Doch bevor es zu diesem lang ersehnten Treffen kam, wurden erst einmal einige Bilder für die Anzeige gemacht. Natürlich immer zusammen mit dem Trikot von seinem Idol im Hintergrund. "Nicht wirklich gut geschlafen" hatte Julian in der Nacht vor dem Fotoshooting, doch davon merkte man schließlich nichts mehr.
Genau dort, wo sonst Christian Pander in der Kabine der Schalker sitzt, nahm nun Julian Platz und setzte bei den ersten Fotos noch verhalten ein kleines Lachen auf. Den Ball mal unter den rechten Arm geklemmt, mal unter den linken. Hierhin schauen, dann in die andere Richtung. Julian wurde ein wenig gefordert, schließlich war er Bestandteil des ZeuS-Projektes auf Schalke und sah sich den gespannten Blicken der ZeuS-Teilnehmer ausgesetzt.
Ein gemeinsames Foto mit dem Vorbild
Was Julian aber nichts ausmachte. Immer wieder änderte er seine Position, machte alles genauso, wie es der Fotograf verlangte. Nach dem Mittagessen gab es dann endlich den lange herbeigesehnten Moment - Christian Pander kam in die Kabine. Locker und fröhlich wie immer setzte sich der Schalker Linksfuß auf die Bank und beantwortete die Fragen der ZeuS-Teilnehmer sowie von seinem "größten Fan" Julian. Natürlich gab es auch noch jede Menge gemeinsame Fotos, denn schließlich trifft man sein Idol nicht jeden Tag.
Anstrengend sei es gewesen aber nicht "nervig", sagt der Zwölfjährige über seinen Tag auf Schalke, der mit einer Unterschrift von Christian Pander auf dem Trikot von Julian Kerl endete. Mit viel neuem Elan ist der Ultimative Schalke-Fan wieder nach Hause gefahren und wird auf dem Sportplatz jetzt sicher noch mehr an sich und seinem fußballerischen Können arbeiten. Und vielleicht steht Julian Kerl ja wirklich eines Tages im Trikot der deutschen Nationalmannschaft auf dem Platz.
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