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Der GAZPROM Fanflieger nach Porto

Ein unvergesslicher Tag für alle Fans des FC Schalke 04 in Porto. Bei strahlendem Sonnenschein am Tag und dem Erreichen des Viertelfinales am Abend, war es für alle Mitgereisten ein rundum perfektes Erlebnis. GAZPROM und das DSF vergaben im Vorfeld 3 x 2 Reisen im GAZPROM Fanflieger nach Porto. Dabei durften die Bewerber Ihre verrücktesten und kreativsten Schalker Urlaubsgeschichten erzählen. Die drei Gewinner hießen schließlich Roland Potrafke, Sandra Hagemeier und Johannes Koslowski. Was unsere Gewinner erlebt haben beschreibt der folgende Reisebericht von Sandra Hagemeier:

Mehr geht nicht

„Am 05.03.2008 war es endlich soweit, um 08.45 Uhr starteten wir mit dem Fanflieger Richtung Porto. Am Bord nur Blau-Weiße. Die Stimmung war schon sehr gut und alle warteten sehr gespannt auf den Tag und vor allem auf das Spiel am Abend. Unser Verein, der FC Schalke 04, kämpft um den Einzug ins Viertelfinale gegen den FC Porto. Nachdem wir endlich in Porto angekommen waren, ging es auch direkt zum Bus, der exklusiv für die Gewinner des Wettbewerbs, einem Kameramann vom DSF und unsere GAZPROM Betreuerin bereitstand. Sofort starteten wir mit der Stadtrundfahrt.

Eigentlich war vorgesehen, dass wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten Portos anschauen, Doch als wir am Strand entlang fuhren, begegneten wir der wohl größten Sehenswürdigkeit. Ich hörte nur wie jemand sagte „Schaut, da ist die Schalker Mannschaft“. Da gab es kein halten mehr. Wir parkten direkt vor dem Mannschaftsbus und stürmten los. Einmal die Mannschaft treffen - da ist ein Traum war geworden. Vor allem in meinem Fall. Ich hatte mich mit einer fiktiven Geschichte beworben, um diese Plätze im Fanflieger zu gewinnen, in der es darum ging das ich die verschiedenen Spieler treffe und mit ihnen Fotos mache. Tja, und nun ist es war geworden. Wir gingen den Spielern entgegen, ich konnte es immer noch nicht glauben, gleich würde ich Ihnen direkt gegenüber stehen. Trotz der großen Anspannung und Konzentration, die man der Mannschaft deutlich anmerkte, nahmen sich alle Zeit dafür Autogramme zu geben und Fotos mit uns zu machen. Es war einfach der absolute Wahnsinn.

Am Mittag fuhren wir zu einem Restaurant. Gestärkt machten wir uns auf zu einer Weinkellerei, dort gab es eine kleine Führung und zum Schluss durfte auch mal probiert werden.

Um 17 Uhr war großes Treffen. Alle aus dem Fanflieger mitgereisten Schalker wurden mit Bussen zum Stadion gebracht. Das Stadion „Estádio do Dragao“ besticht durch sein doch sehr ungewöhnliches Design, aber es wirkt trotz der gerade mal 51 000 Plätze gigantisch. Die Stimmung vorm Stadion war sehr geteilt, teils unbeschwert und gut, teils leicht aggressiv, da die Sicherheitsvorkehrungen am Stadion sehr hoch waren. Wir brauchten knapp 2 Stunden bis wir dann später unsere Plätze gefunden hatten. Unsere Plätze, ein Traum. Fünfte Reihe schräg neben dem Tor. Das Spiel war für mich und ich glaube auch für viele andere der blanke Nervenkrieg. Ich habe wirklich fünfmal überlegt ob ich das Stadion nicht einfach verlasse und mir das Ergebnis später mitteilen lasse. Natürlich macht man es nicht, aber der Gedanke war da.
Es war fußballerisch keine Glanzleistung, aber die Kampfbereitschaft der Mannschaft war zu spüren und alle Anhänger der Knappen kämpften mit. Als in der 86. Minute das 1:0 für Porto fiel, begann die Stimmung kurze Zeit aus Schalker Sicht zu kippen. Doch es dauerte nicht lange und schon waren wir Fans wieder bereit unsere Mannschaft ins Viertelfinale zu schreien. Immer wieder schlich mir der Gedanke in den Kopf, „das kann doch nicht sein, warum belohnen Sie sich nicht mal für ihre ganzen Anstrengungen.“ Die Verlängerung war sehr nervenaufreibend, doch unser Super Manu hielt uns alle im Spiel. Dann wurde das Spiel abgepfiffen. Elfmeterschießen hieß es nun. In der kurzen Pause kam immer wieder die Erinnerung an das Elfmeterschießen gegen Wolfsburg im DFB Pokal. Ein anderer Gewinner der Fanreise schaute mich an und zeigte auf seinen Schal. Der Schal war vom UEFA Cup Sieg 1997. Er sagt nur:“ Pass auf, wir machen es jetzt genauso wie damals.“

Ich stand wieder auf und feuerte mit den anderen Fans die Mannschaft an. Glücklicherweise wurde das Elfmeterschießen direkt an „unserem“ Tor vollzogen.
Es war der Hammer! Rafinha traf, Rakitic und Altintop setzten die Kugel auch rein. Manuel Neuer hatte bereits zwei Elfer gehalten. Jetzt kam es auf Jones an, würde er es machen? Er machte es. Der große Befreiungsschlag. Keinen hielt es mehr auf den Plätzen. Alle sprangen auf und lagen sich in den Armen. Alle ließen ihren Emotionen freien Lauf, ob die Fans auf den Rängen oder die Mannschaft auf dem Platz. Ein wunderschönes Gefühl. Nachdem die Mannschaft dann den Platz verlassen hatte, ging es schon wieder ab zum Flughafen, die Stimmung war natürlich super. Als wir im Flieger unsere Plätze eingenommen hatten wurde es langsam ruhiger. Der Tag war doch sehr anstrengend, aber es war die schönste Anstrengung in der letzten Zeit. Ich kann nur sagen, dass nicht nur das Treffen mit der Mannschaft, sondern der gesamte Tag ein Wahnsinnserlebnis war. Mehr geht einfach nicht!“

Wir von Gazprom Sport werden auch zukünftig die Schalker Reisen begleiten. Mitmachen lohnt sich also, wenn es beim nächsten Mal heißt „Wir bewegen Fans“!

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